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Die Übungssternwarte

Die Übungssternwarte befindet sich auf dem Dach des Instituts für Experimentelle und Angewandte Physik.

Das Teleskop

Das Hauptinstrument ist ein Spiegelteleskop mit einem Objektivdurchmesser von 25 cm, das durch Austauschen des Fangspiegels wahlweise mit zwei verschiedenen Brennweiten (f= 2000 mm im Ritchey-Chretien-Fokus oder f= 3750 mm im Cassegrain-Fokus) verwendet werden kann. Die Ausrichtung erfolgt halbautomatisch anhand einer elektronischen Koordinatenanzeige. Die Montierung des Teleskops verfügt über eine elektrische Nachführung, um die Drehung der Erde zu kompensieren. Zur genauen Einstellung der Objekte und für Nachführzwecke steht ein Leitfernrohr (Refraktor mit 110 mm Öffnung und 600 mm Brennweite) zur Verfügung.

Die CCD-Kamera

Zur Aufnahme der Beobachtungsobjekte wird eine CCD-Kamera vom Typ ST-7 verwendet. Der CCD-Chip hat eine Größe von 765 x 510 Pixel und liefert im RC-Fokus des Teleskops ein Gesichtsfeld von 11.2 x 7.6 Quadratbogenminuten. Es können Aufnahmen in verschiedenen standardisierten Farbfiltern durchgeführt werden, wodurch sich auch Farbaufnahmen erstellen lassen (siehe Galerie). Ein zweiter CCD-Chip gestattet eine automatische Nachführkorrektur des Teleskops für langbelichtete Aufnahmen. Zur Speicherung der Daten dient ein tragbarer PC. Die CCD-Aufnahmen werden auf den SUN-Workstations des Instituts unter Benutzung der Datenreduktionssoftware MIDAS ausgewertet.

Der Spektrograph

Ein Gitterspektrograph ermöglicht die Aufnahme von Sternspektren in zwei verschiedenen Dispersionen, wobei als Detektor wiederum die CCD-Kamera Verwendung findet. Die Wellenlängenkalibration der Spektren erfolgt durch Aufnahme eines Emissionsliniensspektrums einer HgAr-Spektrallampe.

 

Last Updated ( Friday, 20 July 2007 )
 
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